Gämswurz – strahlend gelb und schön

Die gelblühende Staude Gämswurz wird auch Gämswurzen oder Gamswurzen genannt. Die botanische Bezeichnung lautet Doronicum. Die Pflanze ist beheimatet in Nordafrika, Europa und Asien.

Mit einer Blütezeit von März bis Mai besticht die Pflanze schon am Anfang des Frühlings mit ihrer Schönheit. Sie passt wunderbar in einen Bauerngarten. Im Wechselspiel mit Vergissmeinnicht entsteht ein schönes Farbarrangement, da es hier fast Komplementärkontrast durch die Farben Blau und Gelb entsteht.

Gämswurz und Vergissmeinnicht
Foto: BGphotoaesthetics

Gämswurz gehört zur Familie der Korbblütler. Rund 35 verschiedene Arten soll es geben. Die Staude wird je nach Art zwischen 10 und 60 Zentimeter hoch.

Mir gefällt die Art Doronicum orientale, auch Zwerg-Gemswurz genannt, besonders gut, da die Blütenkörbe etwas üppiger erscheinen. 

Gämswurz im Garten
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Die Pflanze ist nicht nur schön, sondern auch leicht zu pflegen. Sie mag einen halbschattigen Platz und ist nicht auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Sogar Frost macht ihr nichts aus.

Bienen lieben diese Pflanze, weil sich reich an Nektar ist. Insofern ist es auch eine Bienenweide oder auch Bienentrachtpflanze. Angesichts des Bienensterbens ist das ein Grund mehr, sie im heimischen Garten anzupflanzen.

Bei der Gämswurz handelt es sich eigentlich nicht um eine Heilpflanze, auch wenn manche Legenden uns das glauben machen möchten. So sei die Pflanze für Gämsen und Ziegen sehr attraktiv, da sie in ihrem Wurzelstock einen besonderen Süßstoff enthalte. Da die Pflanze eine Heilwirkung gegen Schwindel zugeschrieben wird, wäre es kein Wunder, dass die Bergtiere die Staude gerne verspeisen.